Raus mit Applaus

von Matthias Vogel

Wieder nichts! Wie schon zu Beginn der vergangenen Spielzeit war die erste Runde des DFB-Pokals auch in dieser Saison schon Endstation für die Regionalliga-Fußballerinnen des FC Viktoria 1889 Berlin. Mit 0:3 (0:1) unterlag die Rießler-Elf bei Borussia Bochholt, die ersten beiden Gegentreffer fielen jeweils kurz vor und nach der Pause.

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Flug ins Ungewisse

von Matthias Vogel

Die Fußballerinnen des FC Viktoria 1889 Berlin mussten über den Saisonwechsel hinweg einen Umbruch verarbeiten. Am morgigen Sonntag, 4. August (Anstoß 14 Uhr), wird sich herausstellen, wie gut ihnen das gelungen ist. In der ersten Runde des DFB-Pokals tritt die Equipe des Trainers Roman Rießler bei Borussia Bocholt an, dem amtierenden Vizemeister der Regionalliga West.

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Kein Zugriff

von Daniel Kübler

Leipzig. Es hat nicht sollen sein. Der Berliner Meister SC Staaken hat nach einer weitestgehend ideenlosen Vorstellung im Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die NOFV-Regionalliga beim FC Phoenix Leipzig verdient mit 1:3 den Kürzeren gezogen und muss einen neuen Anlauf in der neuen Saison nehmen.

Die Leipzigerinnen investierten mehr und waren vor allem physisch um einiges präsenter auf dem Platz. Stand dem Sachsen-Meister bei der abgerutschten Flanke von Angelina Lübcke zum 1:0 das Glück noch zur Seite, (3.), nahmen die Leipzigerinnen das Heft danach in die Hand und erspielten sich gute Chancen. Allen voran die überragende Marlene Haberecht, die sich immer wieder fallen ließ, sich die Bälle holte und diese entweder geschickt verteilte oder aber es selbst versuchte. Unterstützung hatte sie dabei im defensiven Mittelfeld vor allem von der sehr beweglichen Christin Janitzki.

Doppeltorschützin Angelina Lübcke zieht auf und davon, Jasmine Gehring (3) und Julie Illmann bleibt nur das Nachsehen. Foto: Daniel Kübler

Das defensive Mittelfeld – sonst mit Julie Illmann und Kimberly Stegermaier das Prunkstück der Staakenerinnen – kam diesmal kaum zur Geltung. Selbst Angreiferin Jasmine Gehring musste viel in der Defensive mit aushelfen und konnte so nur selten für offensive Impulse sorgen. Zudem ließen sich die Berlinerinnen durch die sehr körperbetonte, aber durchweg faire Spielweise der Leipzigerinnen den Schneid abkaufen. Kurz vor der Pause war es dann erneut Lübcke, die Phoenix auf die Aufstiegsstraße einbiegen ließ. Mustergültig auf die Reise geschickt, spitzelte sie den Ball mit der Fußspitze an der zu zögerlich herauslaufenden SC-Torhüterin Nadine-Michelle Moschko vorbei zum 2:0 ins Netz (37.).

Elisa Sperling setzt sich gegen Staakens Monika Sinka im Kopfball durch. Foto: Daniel Kübler

Als dann auch noch Liza Dahech nach einer Stunde Spielzeit eine traumhafte Quervorlage von Haberecht, die zuvor drei Gegenspielerinnen wie Slalomstangen stehen gelassen hatte, nur noch zum 3:0 über die Linie drücken musste, schwammen die Staakener Felle endgültig davon. Jetzt hätte das Team aus Spandau – das Hinspiel wurde ja mit 1:0 gewonnen – schon zwei Treffer gebraucht, um noch in die Regionalliga einzuziehen, da kam Julie Illmanns Anschlusstreffer in der Nachspielzeitfreilich zu spät und war zudem fast ein wenig schmeichelhaft. Denn auch über eine deutlichere Niederlage hätten sich die Gäste nicht beklagen können, denn sowohl Haberecht (39.) als auch Elisa Sperling per Kopf (71.) scheiterten an der Lattenunterkante.

Wie schon im Hinspiel gab Leipzigs Christin Janitzki eine ganz starke Vorstellung für Phoenix. Foto: Daniel Kübler

Die Überlegenheit der Leipzigerinnen musste dann auch Staakens Trainer Stephan Illmann anerkennen: „Wir haben heute verdient verloren, weil wir gegen einen starken Gegner keinen Zugriff auf die Partie bekommen haben.“ Phoenix-Trainer Timo Enders musste das Ganze erst einmal sacken lassen, wusste aber genau, was den Ausschlag für sein Team gegeben hatte: „Wir haben beim 0:1 im Hinspiel vieles nicht richtig gemacht. Das haben wir analysiert, sind sehr offensiv in die Partie gegangen und wollten Staaken mit sechs sieben Spielerinnen anlaufen, was sehr gut geklappt hat.“ Für die Berlin-Liga, die dadurch in der kommenden Saison mit 15 Teams an den Start geht, bedeutet dies erneut viel Qualität an der Spitze, denn die Staakenerinnen bleiben zusammen, werden sich punktuell noch einmal verstärken und einen neuen Anlauf nehmen.


FC Phoenix Leipzig – SC Staaken 3:1 (2:0). Phoenix: Henkel – Sperling, Trotz, Freitag, Gäbler – Janitzki, Herbst (70. Music) – Dahech, Lübcke, Starick – Haberecht. SC Staaken: N. Moschko – Albrecht, J. Moschko, Feldhahn, Fiedler – Stegermaier, Illmann – Woelke (72. El Bahry), Gehring (82. Zukierska), Sinka – Ebel. Tore: 1:0, 2:0 Lübcke (3., 37.), 3:0 Dahech (54.), 3:1 Illmann (90.). Schiedsrichterin: Patrizia Egner (Magdeburg). Zuschauer: 180.

Die Wetten stehen gut

von Matthias Vogel

Leipzig. Ein Pferdchen hat der Berliner Frauenfußball noch im Stall. Der SC Staaken steht am heutigen Sonntag, 9. Juni, im Großen Preis der Regionalliga beim FC Phoenix Leipzig in der Startbox. SC-Trainer Stephan Illmann glaubt an ein positives Rennwochenende: „Das große Plus für uns ist, dass wir im Hinspiel kein Gegentor kassiert haben.“

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„Einfach ein Scheißgefühl!“

von Matthias Vogel

Der Sekundenzeiger schickt sich gerade an, die 69. Runde zu vollenden, als Eva Langenfeld alle Unioner Träume von der 2. Bundesliga zu Grabe trägt. Ihr wuchtiger Elfmeter bedeutet das 2:0 für Andernach, bei diesem Ergebnis bleibt es auch. Maßlos enttäuschte Eiserne Ladies setzen sich in den Bus und fahren mit leeren Händen heim – der Aufstieg wäre so schön für sie gewesen, und so wichtig für den Berliner Frauenfußball.

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Last-Minute-Blues

von Matthias Vogel

Köpenick. Stark begonnen, die Führung erzielt, dann der SG 99 Andernach mehr und mehr das Spiel überlassen und fast als logische Konsequenz den Ausgleich kassiert – so lässt sich das Aufstiegs-Hinspiel der Eisernen Ladies ganz gut zusammenfassen. Falko Grothe war mit dem Spiel seiner Elf nicht ganz zufrieden, mit dem Ergebnis konnte er leben: „Es ist ein Unentschieden, keine Niederlage. Es ist noch nichts verloren.“

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